Computius - der Computerversteher
   


Archiv für Juni 2009

Das papierlose (schweizer) Büro

Dienstag, 23. Juni 2009

von Graham Tappenden

Den Begriff “papierloses Büro” gibt es bereits seit mehreren Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten.  Nicht nur im Interesse der Umwelt, sondern auch um Platz zu sparen ist er schön, wenn man im Büro möglichst wenig Papier hat und möglichst viel im Computer.

In Deutschland ist das nicht immer einfach, denn manche Behörden sehen noch lieber Papier als eine Datei, oder machen es Unternehmen komplizierter wenn sie doch Rechnungen auf elektronischer Art geltend machen wollen.

In der Schweiz dagegen, gibt es sogar eine neue Dienstleistung von der Post: ein elektronischer Briefkasten.

Wie heise vor kurzem berichtete, kann man seine eingehende Post scannen lassen und dann entscheiden ob diese auch geöffnet werden soll um den Inhalt einzuscannen.  Danach kann der Benutzer entscheiden, ob das Original zugestellt werden soll, archiviert oder vernichtet.

Ich könnte mir einen solchen Dienst auch in Deutschland als sehr nützlich vorstellen, denn so kann man tatsächlich Platz im Büro sparen und spart selbst das Einscannen zum Archiv Zweck.  Außerdem vermeidet man verstopfte Briefkästen wenn man im Urlaub ist.  Und die Papierrechnungen könnte man trotzdem zustellen lassen, damit auch die Behörden keine Probleme machen.

Ob die Deutsche Post zufällig Pilotkunden sucht?

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Computius.net – Folge 06

Sonntag, 21. Juni 2009

Der Audio Podcast von Computius. In dieser Folge haben wir folgende Themen:

  1. Mozilla Firefox 3.0.11
  2. Notrufe mit einem Handy ohne SIM-Karte
  3. Die Marke “Netbook”
  4. Facebook Namen

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

(Klicken Sie auf den Pfeil, um den Podcast zu abzuspielen)

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Haben Sie Ihren Facebook-Namen bekommen?

Freitag, 19. Juni 2009

Vor einer Woche hat das soziale Netzwerk “Facebook” eine Neuigkeit eingeführt. Benutzer des Dienstes können ab sofort ihren eigenen Namen in der Web-Adresse (URL) für Ihre Profilseite haben.

Sah die Adresse vorher z.B. so aus:
http://www.facebook.com/profile.php?id=1003571730

kann sie jetzt so aussehen:
http://www.facebook.com/graham.tappenden

Eine bahnbrechende Neuheit? Eigentlich nicht, oder? Für den Facebook-Server vielleicht schon, denn er muss trotzdem aus den Namen die Nummer des Profiles umrechnen. Daher gibt es jeden Namen nur ein Mal in Facebook, und wer zuerst um 6 Uhr am Stichtag einen Namen registriert hat, der hat nun diesen Namen in Facebook für sich ergattert. Wer den gleichen Namen hat, hat leider gelitten und muss sich eine andere Variante aussuchen.

Aber was bringt das? Facebook-Profile wurden bisher in Google relativ leicht gefunden, aber in einer Welt von Suchmaschinenoptimierung, geht es oft darum an erster Stelle bei den Suchergebnissen zu sein. Eine wichtige Rolle dabei spielt nicht nur der Inhalt oder Titel, sondern auch die Adresse der Seite.

Bei Facebook wird oft jemand nach seinem Namen gesucht, und seltener nach etwas anderem im Profil. Von daher macht es nur Sinn, dass der Name auch in der Adresse zu finden ist. So hofft man, dass man noch leichter zu finden ist.

Das setzt aber voraus, dass man gefunden werden will. Ein häufiger Kritikpunkt von Facebook und anderen sozialen Netzwerken, ist dass sie einem zur Last werden können, zum Beispiel bei Bewerbungen. Wer nicht möchte, dass sein Arbeitgeber die Bilder der letzten Party bei Facebook findet, sollte daher gut überlegen ob er tatsächlich seinen Namen anmeldet.

Denn laut Facebook ist die Einstellung nur ein Mal möglich, und im Internet ist es fast unmöglich etwas wieder verschwinden zu lassen. Es gibt also kein zurück!

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