Wird Skype Manager bald kostenpflichtig?

Seit einigen Wochen habe ich eine E-Mail von Skype in meinem Posteingang.

Sie fängt so an:

Erfreuliche Nachrichten: Wir haben Ihren Skype Manager-Testabonnement bis Anfang 2011 verlängert

Die E-Mail hat mich etwas verwirrt, denn ich wusste nicht, dass ich ein „Testabonnement“ hätte – genau gesagt nutze ich den Skype Manager und habe das nicht als Abo gesehen.  Außerdem war mir nicht klar, dass es sich um einen „Test“ handelt.

Skype Manager ist ein Dienst von Skype, mit dem Unternehmen das Aufladen und Zuteilen von Rufnummern für mehrere Konten zentralisieren kann.  Das heißt: ich habe ein zentrales Guthaben und kann dieses bei Bedarf an meine einzelnen Konten oder die Konten von Mitarbeitern übertragen.

Außerdem kann ich sogenannte „Skype-In“ Rufnummern, also Festnetzrufnummern, zentral verwalten und bestimmen wer welche Rufnummer bekommt.

Viele dieser Funktionen würde ich eigentlich für mein Unternehmen eigentlich gar nicht vermissen, wenn ich den Skype Manager nicht hätte.  Wenn Skype nicht zwei Beschränkungen auf die „normalen“ Konten hätte.

1. Man kann sonst nicht die gleiche Kreditkarte oder PayPal-Konto benutzen, um das Guthaben auf mehr als ein Skype-Konto aufzuladen.

2. Zu dem Ladebetrag wird bei einzelnen Konten Mehrwertsteuer aus Luxemburg hinzugerechnet.

Wenn der Skype Manager nun kostenpflichtig wird, dann muss ich wohl für diese Funktionen bezahlen.

Bei der Einschränkung der Bezahlungsmethoden wäre das unangenehm, aber nicht unbedingt etwas, was unmöglich wäre.  Ich muss nur aufpassen, welches PayPal Konto bzw. Kreditkarte zu jedem Skype Konto gehört, wobei es schon bescheuert ist, wenn deswegen Mitarbeiter in einem Unternehmen selbst Ihre Konten aufladen müssen und dann wieder vom Chef zurückfordern.

Aber es ist die Sache mit der Mehrwertsteuer, die mich am meisten stört.  Denn im Moment werden die Rechnungen von Skype für mein Unternehmen ohne Mehrwertsteuer ausgestellt, Aufgrund einer Regelung innerhalb der EU.  Diese komplizierte Regelung will ich nicht hier im Detail erklären, aber für mich bedeutet der Wegfall dieser Regelung höhere Preise für Skype, weil ich die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs dabei verliere.

Oder anders ausgedrückt: um eine ordentliche Inner-EU Abrechnung von Skype zu bekommen, muss ich vielleicht ab April  für den Skype Manager bezahlen.

Kommentare

  1. oaito meint

    Hallo!

    Ich habe mich vor sieben Monaten mit dem Skype Manager beschaeftigt, ich erinnere damals deutlich, dass ich auf den entsprechenden Seiten von Skype nichts von „Test“, „Trial“, etc. gelesen habe. Ich habe damals auf den Skype Manager verzichtet, weil ich keine Moeglichkeit fand, bestehende Konten und deren Guthaben und Abos zu importieren.

    Heute fand ich auf der Skype Manager Website den magenta farbenen Butten mit dem Hinweis „Trial now“.

    Meine Google Recherche brachte mich zu verschiedenen Seiten, u.a. zu dieser und zu einer Info von Skype direkt:

    https://support.skype.com/de/faq/FA10792/Wie-lange-lauft-das-kostenlose-Skype-Manager-Testabonnement;jsessionid=04D359F0563778AB01B65D7A1E1DE844

    Demnach ist vor dem 6. Mai 2010 angekuendigt worden, dass bis 31. Juli 2011 der Skype Manager als Nachfolger des „Control Panel“ kostenneutral genutzt werden kann und im Anschluss ein nutzerbasiertes Abrechnungsmodell eingefuehrt wird.

    Waehrend des Verlaufs der Nutzung von Skype und Skype Diensten wie Skype Out, Skype In, Voicemail, Anrufer- und Absenderkennung, etc. bin ich den vegangenen Jahren immer wieder darueber gestolpert, dass Skype’s Marketing und Werbung eine Welt der Moeglichkeiten kreiert, hinter der die (internationale) Realitaet hinterherhinkt.

    Haeufiger bin ich im Nachhinein ueber Kosten gestolpert, z.B. Netto-Preise fuer Endkunden, also ohne MwSt, die Verbindungsgebuehr, Absenderkennung gibt es nicht aus allen Laender heraus (ich bin zur Zeit in Irland), Sonderrufnummern werden nicht immer unterstuetzt (abhaengig vom Zielland), etc.

    Das ich nun wieder ueber Skype „stolpere“ fuehlt sich schon fast gewohnt an, dass ich offensichtlich nicht der einzige bin beruhigt mich fast. Wie ich vor Jahren in einem Garfield Cartoon las: Misery Loves Company!

    Salve! Oaito.

    PS: Anstatt deutlich bei der Installation der Software auf die zeitlich befristete kostenlose Nutzung hinzuweisen und stattdessen generoes eine Verlaengerung der Testphase zu verkuenden ist schon dreist. Und dann auch noch die eigenen Zeiten (31. Juli 2011) zu vergessen und von Anfang 2011 zu schreiben schlaegt dem Fass den Boden aus. Ob nun, nach dem Kauf durch Microsoft, alles anders wird?

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