Avira AntiVir 2012

Gestern ist die neue Version von Avira Antivir veröffentlicht worden: Version 2012.

Die neue Version kann von der Avira Homepage heruntergeladen werden, eine automatische Installation erfolgt jedoch noch nicht.

Für Kunden mit Antivir Premium bzw. Premium Suite erfolgt dies erst am 11. Oktober, für Antivir Personal am 13. Oktober.

Kunden die Antivir Professional und Antivir Antivir Server im Einsatz haben werden erst am 17. Oktober aufgefordert, das Update zuzulassen.

Was hat sich geändert?

Die Avira Oberfläche  ist erneut überarbeitet worden, so dass zum Teil die Menüpunkte anders heißen als bisher.

Die Installation ist vereinfacht worden, wobei hier natürlich aufgepasst werden muss, dass dadurch eine Einstellung nicht übersehen wird.

IPv6 wird unterstützt.

Die Systemprüfung soll besser priorisiert werden – eventuell läuft sie dadurch effizienter.

Die automatische Lizenzverlängerung wurde eingeführt.  Ab sofort wenn Sie eine neue Lizenz kaufen oder eine bestehende Lizenz verlängern können Sie – wie bei vielen anderen Virenscannerprogrammen – eine automatische Verlängerung aktivieren.  So wird die Lizenz nach seinem Ablauf automatisch verlängert und vermutlich wird der Betrag auch von Ihrem Konto automatisch abgebucht.

Ob das sinnvoll ist, muss jeder für sich entscheiden.  Zumindest bleibt es bei Avira nur eine Option.

Potenzielle Konflikte werden bei der Installation erkannt und gemeldet – das heißt, ist ein zweiter Virenscanner noch installiert, zum Beispiel als Testversion auf einem neuen PC, wird dies bei der Installation angezeigt.  So hat man noch die Chance sie zu deinstallieren, bevor es zu Problemen kommt.

Zum Schluss: die Produkte erhalten auch andere Namen.  Aus der Personal-Edition wird nun “Avira Free AntiVirus” und aus dem Premium-Suite wird “Avira Internet Security 2012″  Die Professional Version erhält außerdem ein “Präsentationsmodus”, in dem die Leistung des Prozessors wichtig ist und durch den Virenscanner weniger gestört sein soll.  In der Premium-Suite hieß dies bisher “Spielmodus”

Sollten Sie mit der Installation des Updates Hilfe benötigen, bieten wir Ihnen gerne eine persönliche – jedoch kostenpflichtige – Beratung an. Mehr Informationen erhalten Sie telefonisch unter 06171 5080163, oder per E-Mail.

Sollte man mit Administrationsrechten im Internet surfen?

von Graham Tappenden

Als vor zwei Wochen die neue Version von Avira Antivir erschienen ist, konnten wir nicht ahnen, wie viele Anrufe eine kleine Meldung ausmachen würde. Nämlich die Warnung, dass man sich in einem Konto mit Administrationsrechte befindet.

Nun stellt sich die Frage, sollte man die Meldung abschalten oder doch ein zweites – eingeschränktes – Benutzerkonto einrichten?

Wenn ich alles richtig machen wollte, würde ich immer die zweite Variante nehmen. Legen Sie in Windows ein zweites Konto mit Administrationsrechten an und beschränken Sie die Rechte auf Ihrem bisherigen Konto. So arbeiten Sie mit allen Einstellungen und Programmen wie bisher, können aber nichts installieren oder de-installieren. Eben nichts, was Administrationsrechte benötigt.

Um doch ein neues Programm zu installieren, wechseln Sie zum Administrationskonto.

Die Theorie dahinter ist, dass eine schädliche Webseite oder Virus ebenfalls im eingeschränkten Konto nichts installieren könnte.

So weit so gut, vorausgesetzt der Anwender kann mit dieser Konstellation umgehen. Aber was passiert wenn Sicherheitsupdates installiert werden müssen, die Administrationsrechte nun doch erfordern? Oder ein Fehler in einem Programm auftritt, nur weil die Rechte fehlen? Was ist, wenn eine Webseite sich dann doch nicht öffnen lässt, weil ein Plug-in fehlt der nur mit Adminrechte installiert werden kann und ausgerechnet im gleichen Konto installiert werden muss?

Dann wird doch schnell – “nur kurz” – im Administrator-Konto gearbeitet oder gesurft. Ein Konto, das länger nicht in Benutzung war und dadurch vielleicht nicht auf dem neuesten Stand ist. Aus “nur kurz” wird zur Gewohnheit, weil die Sache doch immer wieder vorkommt. Über die Lösung des Problems durch einen Fachmann wird vielleicht nachgedacht, aber oft bis zum nächsten Besuch verschoben.

Und dann ist es doch passiert – man ist im Internet mit den gleichen Rechten wie vorher, aber mit einem veralteten Konto, und fühlt sich sicher, denn immerhin hat man die Kontentrennung damals vorgenommen.

Damit ist genau das Gegenteil passiert, was eigentlich gemeint war. Und deswegen erkläre ich im Moment meinen Kunden genau was die Meldung bedeutet und was die Konsequenzen der Kontentrennung sind. Zwingen tue ich aber keinen. Denn mir ist wichtiger, dass die Leute für die Gefahren im Internet sensibilisiert sind, als dass sich ein falsches Sicherheitsgefühl verbreitet.

Oder sehen Sie das anders?

computius.net – Folge 37

Der Audio Podcast von Computius. In dieser Folge haben wir folgende Themen:

  1. Mozilla Firefox 3.6.2
  2. Avira Antivir 10
  3. Bitte nicht gleich jede CD installieren!
  4. Unsere Facebook Fanseite

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