1&1 setzt versehentlich Abrechnungszeitraum zurück

Vor einigen Wochen schrieb ich über die „Preisanpassung“ bei meinem 1&1 E-Mail-Paket.

Ich habe zwar der Preisanpassung widersprochen, aber dennoch ist das Thema nicht vom Tisch.  Denn ich erhielt diese Woche folgende E-Mail von der 1&1 „Billing“ Abteilung:

Sie haben der Tarifanpassung zum 01.05.2011 widersprochen. Ihren Einspruch haben wir angenommen und umgehend bearbeitet, so dass die Weiterführung Ihres bisherigen Tarifes in jedem Fall sichergestellt ist.

Genau.  Gut, dass man das bestätigt.

Während dieses Bearbeitungsschritts kam es zu einem technischen Fehler. [Weiterlesen…]

Neue Provider haben Zeit

Haben Sie sich schon einmal gefragt was passiert, wenn jemanden einen neuen DSL-Vertrag abschließt, obwohl einen anderen Vertrag bereits läuft?

Auf einigen Vertragsunterlagen bevollmächtigen Sie den neuen Provider, den alten Vertrag zu kündigen.  Das hört sich vielleicht gut an, denn Sie müssen sich nicht darum kümmern.  Anderseits haben Sie nicht unbedingt die Kontrolle über die Situation danach.

Wecker und Maus - ©iStockphoto.com/CaptainflashDenn was passiert wohl, wenn der alte Provider die Kündigung nicht annimmt, zum Beispiel wenn Sie eine Mindestvertragslaufzeit noch laufen haben?

Was jetzt passiert kommt auf den neuen Provider an.  Einige machen es sehr kundenfreundlich und schreiben dem potentiellen Kunden zurück, dass die Umstellung leider nicht möglich sei.

Andere dagegen warten einfach.  Und sie können lange warten.  Sie kündigen den alten Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt, warten bis dahin, um selbst die Leitung zu übernehmen.

Dabei kann die Wartezeit durchaus 12 Monate dauern!

Und was machen sie so lange?  Sie liefern eine SIM-Karte für eine Handy-Flat, oder vielleicht ein UMTS-Stick damit Sie noch schneller zu deren Diensten wechseln können.

Damit haben sie einen Teil des Vertrags erfüllt, und wollen wahrscheinlich nichts von einem Rücktritt wissen.

Haben Sie die Kündigung bevollmächtigt und sie haben es ausgeführt, dann waren sie sogar in Ihrem Auftrag tätig und haben noch mehr Grund dazu, einen Vertragsrücktritt zu verweigern.

Und wenn Sie den Vertrag auf einem Privatgelände unterzeichnet, zum Beispiel beim Besuch im Supermarkt, dann haben Sie in der Regel noch schlechtere Chancen.

Dann heißt es auch für Sie: abwarten, wechseln, und notfalls gleich kündigen um 2 Jahre später zurück zu wechseln.

Unsere Tipps gegen Ärger mit dem DSL Provider:

  • schließen Sie keine Verträge spontan ab
  • wechseln Sie nicht unüberlegt Ihren Provider
  • gehen Sie auf den neuen Provider zu, wenn Sie wechseln wollen – und nicht umgekehrt
  • fragen Sie beim aktuellen Provider nach, wie lange die Vertragslaufzeit noch beträgt
  • glauben Sie nicht immer, dass Ihre Leitung plötzlich durch den Wechsel schneller wird
  • fragen Sie Freunde nach deren Erfahrung beim Wechsel und grundsätzlich mit dem neuen Provider
  • lassen Sie sich von jemand unabhängigem professionell beraten

Übrigens: es geht auch noch schlimmer.  Haben Sie einen Telefontarif von T-Home (ohne DSL) mit Mindestvertragslaufzeit und unterschreiben beim anderen Provider einen neuen Vertrag für ein Komplettpaket (Telefon und DSL), dann ist alles noch komplizierter.  Nur über viele Zwischenschritte und mit Verhandlungstaktik ist es dann möglich, DSL in der Restlaufzeit zu bekommen.

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