Blippy

Blippy ist ein Webdienst, mit dem Menschen bestimmte Informationen über sich mit ihren Freunden teilen.

Das ist an sich nichts neues, denn Millionen von Menschen schreiben bereits täglich in Twitter was sie gerade machen und veröffentlichen ihre Fotos auf Facebook.  So weiß dann jeder, was sie zum Frühstück gegessen haben und auf welcher Party sie am Wochenende waren.

Bei Blippy dagegen teilen sich die User gegenseitig mit, was sie gerade im Internet gekauft haben.  Ob bei Amazon, eBay, iTunes, oder eine der anderen Seiten – wenn ein User etwas dort kauft erscheint es in seinem Profil.

Aber es geht auch in der Offline-Welt, denn die User können sogar ihre Kreditkarten mit dem System verbinden und so alle Käufe über die Karten anzeigen lassen.

Mal im Ernst gefragt, warum machen die Leute so was?  Würden Sie im Internet veröffentlichen wollen, wenn Sie mit einer Kreditkarte, bzw. in Deutschland eher eine ec-Karte, etwas kaufen?  (In Ländern wie den USA sind Kreditkarten gängiger als hier.)

Vor allem sieht man für welche kleinen Beträge die Karten eingesetzt werden – und die User kommentieren das sogar!  Ein Beispiel: eine Userin hat $6,60 bei Subway bezahlt, dann später sogar in Detail geschrieben was sie dort gegessen hat.

Das will doch keiner wissen, oder?

Facebook: die neue Einstellung

In den letzten Wochen gab es viel Diskussion im Internet über Änderungen, die Facebook an Ihrem System geplant hatte.  In Deutschland machte man sich besonders Sorgen um die Privatsphäre und die Zugänglichkeit der Daten.

Nun ist es soweit: Facebook hat eine neue Option eingebaut und diese ist standardmäßig „aktiviert“.

Es handelt sich unter anderem dabei um eine Einstellung die erlaubt, dass „ausgewählte Partnerwebseiten“ auf einen Teil Ihrer Daten zugreifen dürfen.  Ein Beispiel dafür wäre Sie persönlich zu begrüßen, obwohl Sie noch nie auf der Seite gewesen sind.

So schalten Sie diese Option wieder ab:

  1. Melden Sie sich in Facebook an und klicken Sie auf „Account“
  2. Wählen Sie hier „Privacy Settings“
  3. Wählen Sie nun „Applications and Websites“
  4. Klicken Sie bei „Instant Personalization Pilot Program“ auf „Edit Setting“
  5. Entfernen Sie das Häkchen

Natürlich ist das nicht die einzige Einstellung in Facebook die sich auf Ihre Daten auswirkt.  Unter „Privacy Settings“ können Sie relativ genau definieren, wer Ihr Profil oder Fotos von Ihnen sehen darf.  Es ist eben wichtig, diese Einstellungen gelegentlich zu überprüfen, damit niemand ungewollt auf etwas von Ihnen in Facebook zugreifen kann.

Facebook kauft FriendFeed

von Graham Tappenden

Ich habe zwar ein Konto, aber besonders viel habe ich mich noch nicht mit dem Sozialen Netzwerk – Dienst „FriendFeed“ beschäftigt.  Als ich das erste Mal davon hörte, schien es mir nur wie eine andere Art bestehende Informationen darzustellen, besonders die Posts die ich auf Twitter veröffentliche.

Bei Facebook bin ich etwas aktiver.  Hier mache ich nicht nur meine Blog-Beiträge bekannt, sondern kommentiere auch die Beiträge und Fotos von anderen.

Es gibt einfach so viele von diesen  „soziale“ Seiten, dass es irgendwann kommen musste.  Ein Dienst kauft den anderen.  Facebook kauft FriendFeed.

Jetzt ist das für mich kein großer Verlust, aber der Tag wird kommen, wenn es mich vielleicht schwerer trifft.  Denn wenn zwei Dienste sich zusammenschließen, werden sie irgendwann anfangen sich vereinheitlichen zu wollen.

Das ist für jemanden, der seine Information vorsichtig steuert, nicht unbedingt gewollt.  Kommentare, die ich bei einem Dienst nur an Freunde abgegeben habe, sollten nicht unbedingt auf dem anderen für Geschäftspartner sichtbar sein.  Ebenfalls sollten Klassenfotos in einem privaten Fotoalbum, dort bleiben wo sie sind, und nicht zum öffentlichen Profil gehören.

Ich habe schon solche „Zusammenlegungen“ früher durchgemacht und in den meisten Fällen sind die Dienste entweder schlechter geworden oder sind von der Bildfläche gänzlich verschwunden.  Entweder ich habe mir eine Alternative gesucht, und ich musste eine Suchen, damit ich die gesuchte Funktionalität weiterhin hatte.

Was können wir von sozialen Netzwerken erwarten?  Werden die „Feeds“ vermischt?  Werden Freunde und Geschäftspartner sich auf einmal „kennen lernen“?

Wir können darauf sehr gespannt sein…

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