Google ist anpassungsfähig

Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie die Reihenfolge der Suchergebnisse in Google zu Stande kommt?

Das ist natürlich ein sehr komplizierter Algorithmus, haben Sie gewusst, dass nicht jeder die gleichen Ergebnisse sieht?

Alleine in Deutschland sind uns drei verschiedene Ergebnismöglichkeiten bekannt, hier als Beispiel mit dem Suchbegriff „Computius“:

Außerdem waren manchmal andere Ergebnisse in Chrome als in Firefox zu sehen.

Google wertet offensichtlich verschiedene Sachen aus, z.B. ob Sie auf Deutsch oder auf Englisch suchen, aber auch ob Sie direkt bei Google suchen oder über eine fremde Homepage in einem Suchfeld.

Dabei können Sie noch mehr Optionen steuern.  Unter Sucheinstellungen können die von Ihnen bevorzugte Sprachen einstellen.  Sofern Sie in Google angemeldet sind, können Sie auch Sterne für die Ergebnisse vergeben, die dann beim erneuten Suchen weiter oben erscheinen sollten.  Dadurch erzeugen Sie eine „persönliche“ Ergebnisreihenfolge.

Suchen Sie über eine ausländische Internetverbindung, werden die Ergebnisse wieder anders dargestellt.

Und nun stellen Sie sich vor, Sie möchten wissen wie hoch Ihre Homepage in den Suchergebnissen bei Google gelistet wird.  Sie können zwar vermuten, nach welchen Begriffen Ihre potenziellen Besucher suchen werden, aber wissen Sie auch mit welchem Browser und mit welchen Einstellungen?

Das ist nämlich ein Problem für viele Unternehmen die Ihre Homepage und Online-Werbung optimieren wollen – je nach Suchmethode können die Ergebnisse gut oder schlecht sein.  Es hilft eben nur, viele verschiedene Methoden auszuprobieren und bei möglichst vielen gut da zu stehen.

Oder eben Anzeigen bei Google bezahlen.  Dann können Sie die Schlüsselwörter, Sprachen und Uhrzeiten selbst aussuchen – sogar wo der Suchende sich befinden muss, um die Anzeige zu sehen.

computius.net – Folge 32

Der Audio Podcast von Computius. In dieser Folge haben wir folgende Themen:

  1. Platzhalter E-Mail-Adressen
  2. Twitter und Vodafone
  3. Manchmal sind die Bugs etwas älter
  4. Patch Day
  5. Skype auf dem Handy
  6. Google Buzz

(Klicken Sie auf den Pfeil, um den Podcast abzuspielen)

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Kennen Sie Buzz?

„Buzz“ ist das neue Stichwort im Internet.  Buzz ist englisch für „summen“, aber es wird auch benutzt um Gerüchte zu bezeichnen.  In sozialen Medien ist ein „Buzz“ wenn viele Personen über etwas reden, sei es auf Blogs, in Kurznachrichten oder in Kontaktportalen.  Nun gibt es auch ein „Buzz“ von Google.

Aber was ist Buzz?  Mit Buzz kann ich Kurznachrichten ins Netz stellen.  Kommt Ihnen das bekannt vor?  Vom Grundprinzip hört sich das an wie Twitter.  Nur kann Buzz mehr – nämlich mehr Zeichen, aber auch Bilder.  Also doch mehr wie Facebook?

Nun ist Buzz aber doch umstritten.

Erstens unter den Bloggern und Experten für soziale Medien, denn sie fragen sich warum man noch so einen Dienst braucht – außer, dass Google vorher keinen eigenen hatte.  Natürlich fragt man sich als Blogger auch, wie man all diese Dienste pflegen soll, ohne sie automatisch durch die Blog-Beiträge zu füttern.

Zweitens unter den Datenschützern, denn zu diesem Thema müsste Google in den letzten Tagen nachbessern.  Ursprünglich sollten alle bestehende Kontakte in GoogleMail „gefolgt“ werden.  Nun ist das Optional.  Auch sollen die Kontakte nicht mehr gegenseitig sehen können, wem Sie folgen – es sei denn Sie geben diese Information frei.

Genau das ist das Problem, wenn man ein E-Mail-System nimmt und es in ein soziales Netzwerk umwandelt.  Im E-Mail-System sind verschiedene Kontakte: geschäftliche und private.  Sie würden doch nicht Ihr Adressbuch einfach so im Netz veröffentlichen, oder?

Und ob man Buzz überhaupt haben muss?  Wir werden es erst eine Weile beobachten.

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