abroadband – Internet im Ausland

Wer ins Ausland fährt, sei es im Urlaub oder auf Geschäftsreise, hat es normalerweise nicht unbedingt günstig ins Internet zu gehen.  Denn selbst wer in Deutschland eine Internet-Flatrate für das Handy oder einen UMTS-Stick hat, bezahlt dort in der Regel pro Megabyte.

Und das kann teuer sein, denn trotz eine Regelung der EU kann ein Megabyte gerne über 3EUR kosten.  Es gibt sogar noch Handyverträge mit den man 12EUR pro Megabyte bezahlt!

Diese Preise mögen früher vertretbar gewesen sein, wenn man nur ab und zu nach E-Mails geschaut hat, vor allem über ein E-Mail-Programm und das POP3-Protokoll.

Aber moderne Anwendungen laufen im Webbrowser, dazu zählt übrigens auch unser Ticket-System.  Außerdem sind viele Informationen für Touristen inzwischen online, so muss heutzutage ein Internetzugang im Urlaub gar nichts mit E-Mail zu tun haben.

Natürlich sind wir aber heute sowieso alle vernetzt über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter – die, trotz Seiten für Mobiltelefone, immer noch einen gewisse Datenmenge benötigen.

Natürlich kann man ins Internetcafé gehen, oder einen WLAN Hotspot aufsuchen.  Aber das ist nicht immer möglich oder praktisch.

abroadband SIM-Karte VerpackungZum Glück gibt es jetzt einen Provider namens „abroadband“ und ich habe sie in unserem letzten Urlaub getestet.

Man bestellt dort eine SIM-Karte (derzeit für €19,90 zzgl. Versand), die nur wenig Tage später mit DHL zugestellt wird.  Diese habe ich dann in meinen Portable Hotspot eingesteckt, die Konfiguration angepasst und schon war ich für 0,59EUR pro Megabyte in Spanien online.  Dieses Preis gilt aktuell in 60 Länder.

Abgerechnet wird in 128 Kilobyte Blöcke, und einen Megabyte ist tatsächlich 1024 Kilobytes!  Bezahlt wird entweder mit Kreditkarte oder PayPal.

Eine Grundgebühr gibt es nicht, aber wenn die Karte für ein ganzes Jahr nicht benutzt wird und auch nicht gekündigt, werden 10 EUR Jahresgebühr abgebucht.  Dadurch bleibt die Karte allerdings aktiv.

Im Online-Kundenbereich können die Rechnungen als PDF heruntergeladen werden und die Einzelverbindungen sogar als CSV-Datei.

abroadband schätzt 1MB als 40 E-Mails (mit je 25kB), 80 Mal Google aufrufen, 5 Mal Facebook aufrufen, 2 Minuten mit Skype telefonieren oder 30 Skype Nachrichten.

Dass Skype überhaupt erlaubt ist, ist erfreulich.  So ist die Kommunikation über die Nachrichtenfunktion durchaus vom Vorteil.  Allerdings kommt es bei den anderen Werten durchaus anders, zum Beispiel wenn die E-Mails etwas länger sind, oder sogar Anhänge versehentlich heruntergeladen werden.

Auch der Besuch einer Webseite mit eingebauten Flash-Video kann Unmengen an Daten verursachen.

Dennoch sind die Kosten nur ein Bruchteil dessen, was man sonst mit dem „normalen“ Provider bezahlen würde.

So gesehen gehört meine abroadband SIM-Karte jetzt zur Grundausrüstung auf jeder Auslandsreise.

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  1. […] nach Lanzarote habe ich es geschafft etwas dort zu lassen – meine Deutsche SIM-Karte, die ich gegen eine andere ausgetauscht hatte, um günstiger ins Internet zu gehen.  Entweder ist sie in der Ferienwohnung […]

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