Facebook und soziale Medien – Eine kritische Betrachtung

Am Dienstag, den 14. April 2015 um 19 Uhr, findet im Rahmen des Computer/Web Stammtisches des Vereins für Geschichte und Heimatkunde Oberursel (Taunus) e.V. im Alten Hospital (Hospitalstraße 9) ein Vortrag mit dem Titel “Facebook und soziale Medien –  Eine kritische Betrachtung” statt.

Der Gastredner an diesem Abend ist der ortsansässige Blogger, Graham Tappenden, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt, vor allem mit der Nutzung von Facebook, Twitter und anderen Plattformen in der Brunnenstadt.

Welche Rolle spielen die sozialen Medien in der heutigen Gesellschaft und wie kann dies für Vereine positiv genutzt werden?  Was sind die technischen Voraussetzungen und welche Nachteile gibt es?  Was gilt es, insbesondere für Vereine, zu beachten?

Diese Fragen will Herr Tappenden im Rahmen seines Vortrags anhand aktueller Beispiele beantworten.

Die Teilnahme kostenfrei. Gäste sind willkommen.

Was Facebook über Sie weiß

Facebook Logo - ©iStockphoto.com/pressureUAFacebook wird immer wieder kritisiert für die großen Mengen an Daten, die der Dienst über seine Nutzer speichert und wie diese Daten verwendet werden.  Besonders in Deutschland gibt es einige Bundesländer, die sich mit dem Thema etwas genauer beschäftigen.

Aber es war ein Jurastudent aus Wien der schließlich etwas erreichte, als er Auskunft über seine Daten verlangte.

Denn die EU-Datenschutzgesetze – sowie die in vielen Mitgliedsstaaten – erlauben Privatpersonen solche Anfragen an Firmen zu stellen.  Die Firmen müssen dann innerhalb einer angemessener Zeit auch darauf reagieren.

Facebook ist davon betroffen, weil das Unternehmen seine Europäische Zentrale in Dublin hat und somit im Bereich des irischen Datenschutzbeauftragten fällt.

Am Anfang musste man einen etwas komplizierten Weg gehen, um solche Anfragen bei Facebook zu stellen, aber nun ist es viel einfacher geworden.

So können Sie herausfinden was Facebook über Sie speichert: [Weiterlesen…]

Wie man viele neue Freunde in Facebook bekommt

Haben Sie schon einmal eine Nachricht von Facebook bekommen, obwohl Sie gar nicht angemeldet sind?

Stand in der Nachricht, dass jemand zu dem oder der Sie einmal Kontakt hatten, Sie als Freund oder Freundin eingetragen hat?

Und wenn ja, haben Sie sich gefragt wer das ist, oder warum sie ausgerechnet Sie zu Facebook einladen möchten?

Die Antwort lautet: vielleicht haben sie es gar nicht bewusst gemacht.

Schuld daran ist oft eine Abfrage, die man als neuer User bei Facebook bekommt, um automatisch die ersten Freunde zu finden.  Dazu muss man eine E-Mail-Adresse von einem Webmaildienst eingeben, z.B. Hotmail, web.de oder GMX, und vor allem dazu das Kennwort.

Facebook nutzt diese Information, um das Adressbuch des Kontos auszulesen, um dann an allen dort gefundenen E-Mail-Adressen Einladungen zu verschicken.  Lehnt man die Option Anfangs ab, erscheint sie immer wieder auf der „Wall“ oder „Pinnwand“ danach.

Sammelt der Webmail Dienst die E-Mail Adressen im Adressbuch automatisch, so kann es passieren, dass Einladungen von Facebook auch an Menschen verschickt werden, mit denen man nur wenig zu tun hatte.

Und genau das führt zu interessanten Situationen.  Da fragt man sich „wer ist das denn?“ oder „warum wollen sie mit mir befreundet werden?“  Fragt man – per E-Mail – zurück ist es den Leute gar nicht klar gewesen, was sie gemacht haben.  Sie streiten manchmal sogar ab, die Einladungen verschickt zu haben.  Genau genommen haben sie sie gar nicht verschickt, sondern Facebook dazu die Erlaubnis erteilt.

Daher rate ich davon ab, diese Art von „Adressbuchübernahme“ zu benutzen und wenn man sich bei Facebook anmeldet, die Freunde selber zu suchen, z.B. über die Stadt, die Schule, den Verein oder den Arbeitgeber.

So wissen Sie, wen Sie eingeladen haben und können im Zweifelsfall auch die Frage beantworten „Warum?“

Das Beste daran: der Rest von Ihren Kontakten wird von ungewollten Einladungen verschont.

 

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