Mein erstes Prepaid-Handy aufladen – Teil 1

von Graham Tappenden

Im letzten Jahr habe ich mir für ein besonderes Projekt eine Prepaid-Mobilfunkkarte von Freenet gekauft.  Damals war ich vom Tarif begeistert und habe sogar nach Abschluss des Projekts noch Guthaben gehabt.  So konnte ich damit eine Zeit lang weiter telefonieren.

Handy mit freenetMobile Prepaid-KarteIrgendwann war das Handy dann doch nicht so oft an, und es kam wie es kommen musste: das Startguthaben war „abgelaufen“.  Wenn ich es verlängern wollte, sollte ich das Guthaben aufladen.

Keine leichte Aufgabe, denn zum Aufladen im freenet Kundencenter fand ich keine Möglichkeit,  sondern nur die Information, dass ich in einem freenet Shop eine Aufladekarte kaufen soll.

Da ich mich heute in Frankfurt befand, habe ich einen ersten Anlauf unternommen und besuchte den ShopPartner „mobilcom-debitel Frankfurt am Main V“ – auch „Galeria Kaufhof“ genannt.

Dort fand ich im 6. OG den Bereich „Mobilcom-Debitel“, leider war dieser unbesetzt.  Ich fragte daraufhin an der Servicetheke, wo ich mich melden müsste um Guthaben aufzuladen und wurde an die Kasse geschickt.  Die erste Kasse schickte mich zur zweiten, denn nur dort könnte eine Aufladung erfolgen.

Aber dort wusste man mit dem Namen „Freenet“ nichts anzufangen – sie konnten nur Karten von den eigentlichen Handynetzen aufladen und wollten mich wieder zur Mobilcom-Theke schicken, die leider immer noch unbesetzt war.

Das heißt: ich konnte keine Aufladung vornehmen, aber es gibt zum Glück noch mehr „ShopPartner“ in der Nähe.  Ich bin sehr gespannt, welcher davon mich als Kunde bekommt!

mobilcom-debitel Frankfurt am Main V

freenetMobile Prepaid

Vor einigen Wochen haben wir ein interessantes Angebot von Freenet entdeckt – die freenetMobile Prepaid-Karte für 5EUR im Handel.

Im Paket ist die SIM-Karte und 20EUR Guthaben, Gespräche ins Festnetz oder andere Mobilfunknetze kosten 9 Cent pro Minute.  Sogar SMSe kosten nur 9 Cent.

Telefoniert wird über das Netz von O2.

Nun ja, wir hatten für ein Projekt eine gesonderte Mobilfunkrufnummer benötigt, und diese Karte schien die perfekte Lösung zu sein.

Freischalten muss man die Karte im Internet – und das war unser einziges Problem:

Ihre Karte kann leider nicht online freigeschaltet werden. Bitte wenden Sie sich an die kostenfreie Hotline: 0800-646 00 00

In der Tat hat die Hotline in 2 Minuten und 22 Sekunden die Freischaltung durchgeführt – ein Lob für die kostenfreie Hotline!  Die Karte war dann innerhalb 2 Stunden freigeschaltet.

Und trotz vieler Telefonate die wir bisher über die Karte geführt haben, ist bei diesem Minutenpreis immer noch ein nettes Restguthaben vorhanden.

Übrigens: den Tarif scheint es nur im Handel zu geben, über die Freenet Homepage können wir keine Bestellmöglichkeit finden

Post von der Telekom

von Graham Tappenden

Kurz vor Weihnachten hatte ich einen Anruf von der Deutschen Telekom. Nun ist auch die versprochene Post angekommen, und zwar mit folgenden Inhalt:

„Sehr geehrter Herr Tappenden,

ob attraktive Spartarife, Top-Endgeräte oder starke Serviceleistungen: Als innovatives Telekommunikationsunternehmen sind wir bestrebt, unser Produktspektrum zu erweitern und unsere Leistungen noch mehr auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zuzuschneiden. Dabei ist Ihre Einwilligung in die Nutzung der bei uns gespeicherten Vertragsdaten von großem Vorteil.

Für das uns hiermit entgegengebrachte Vertrauen herzlichen Dank. Wir freuen uns, Sie künftig individuell über neue Angebote und Dienste informieren zu dürfen.“

Wie bitte? Ich wollte aber nicht informiert werden!

Im Kleingedruckten steht das etwas ausführlicher erklärt:

„Sofern Sie eingewilligt haben, verwenden wir Ihre Vertragsdaten aus den Vertragsverhätnissen mit der Deutschen Telekom AG und der T-Mobile Deutschland GmbH auf für Ihre allgemeine Kundenberatung, zur Werbung und zur Marktforschung. […] Diese Einwilligung gilt für aktuell bestehenden Verträge und solche, die Sie zukünftig mit einem der oben genannten Unternehmen abschließen werden. Sie gilt bis zum Ende des Kalenderjahres, das auf die Beendigung des jeweiligen Vertrages folgt.“

Also wollen sie mir doch nun Werbung schicken, und Marktforschung betreiben?

Zum Glück gibt es noch einen Ausweg:

„Ihre Einwilligung können Sie jederzeit […] widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich bzw. telefonisch […] oder per E-Mail […] möglich.“

Sie können glauben, dass ich sofort nach Erhalt des Briefes genau das getan habe, mit dem dezenten Hinweis darauf dass ich – im aufgenommenen Gespräch – in diese Werbung gar nicht eingewilligt hatte…

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